Montag, 28. Januar 2008

Arbeiten-Vertriebstätigkeit


Also, es ist ja nicht so als würde man in Südafrika nur reisen... nein, man arbeitet auch.
Da dieses aber eher ein Blog über meine Freizeitaktivitäten ist, möchte ich von einem ganz besonderen Tag in meiner Siemens-Laufbahn berichten.
Ein harter Golftag, der mich in die zauberhafte Welt der hohen Vertriebskunst führte.
Es sollte ein glorreicher Tag für die Mitarbeiter der Kraftwerke Gautengs und Mpumalangas werden, sowie eine Ablenkung für die großen Strapazen der Eskom-Leute (Stromanbieter in SA) der letzten Wochen.

Weitere Informationen über die vielen vielen Stromausfälle, load sheddings und die großen Kritiken die die netten Herren einstecken müssen, befinden sich unter faz.net und http://www.eskom.co.za/!

Um 3.30Uhr hieß es also: AUFSTEHEN! Um 5 Uhr wurde ich dann von meinem Kollegen abgeholt und wir trafen uns mit Weiteren auf dem Siemens Parkplatz, um dann mit insgesamt 8 Leuten zum 2 Stunden entfernten Tweefontain zu fahren.
Am Abschlagsplatz Nummer 5(es gab auch noch Stationen unserer Wettbewerber) angekommen, bauten wir neben Siggi mit seinem Wurststand, unser kleines Zeltchen auf. Meine Kollegen und ich(alle in schwarzer Siemens-"Uniform") stellten einige Snacks, aber hauptsächlich Shooters auf. Der Favorit: Springbook. Ein giftgrünes Pfefferminzschnäpschen, sowie ein bisschen Baileyszeug. Ein weiteres Highlight: Jägerbomb. Also Jägermeister mit Red Bull.
Schnell musste ich feststellen, dass die Herren gerne mit den Damen trinken und so hieß es : 3 für den Herren, 1 für die Dame.
Nach etlichen Unterhaltungen mit den Wettbewerbern, Kunden und Lieferanten, über Sport, das Leid der Zeitungskritik und jedlichen kleinen Sorgen, kann ich sagen, dass das Leben eines Vertriebsmenschen nicht immer ein Zuckerschlecken zu sein scheint.
Allerdings hatten wir einen wundervollen Tag, der bis 2o Uhr gehen sollte, an dem wir getrunken, getanzt, gespeist und gegolft haben.
Ich habe meine Kollegen näher und meinen Chef und meine Chefin von einer anderen Seite (so wie sie mich) kennengelernt.
Rundum, ein gelungener Tag.
Trotz meiner katastrophalen Golfschläge (ich spielte ab etwa 13 Uhr auch mal für die Herren, wenn sie es denn wollten), kam unsere Station am Besten an und wurde in den höchsten Tönen gelobt.


Montag, 21. Januar 2008

Krüger Park

LUXUS PUR!!!!
Das war das Motto des letzten Wochenendes... unglaublich aber wahr mit 21 und 22 Jahren haben wir den größten Luxus schon erlebt.. mehr kann da garnicht mehr kommen!
Nachdem Andrea das Ganze mal in die Hand genommen hat und für uns letzte Woche eine Übernachtung in einer Luxuslodge namens Exeter River Lodge im Krüger gebucht hat, waren wir schon Freitag voller Vorfreude...
Nach einem recht langen Abend und 2,5 Stunden Schlaf, sollte es dann am Samstag den 19.01.2008 um 07:00 los gehen.

Ich holte Andrea in ihrem Domizil in Midrand ab und schon ging es los. 4,5 Stunden und zahlreiche Schlaglöcher später waren wir dann auch schon da.. :-)
Schon der Eingang ein Traum. Mr und Mrs Nett wurden bereits mit einem Begrüßungsgetränk erwartet. Wir gaben einem Lodgemitarbeiter unseren Autoschlüssel und ab diesem Zeitpunkt würden wir wirklich hofiert. Nach einer kleinen Besichtigungsrunde der Anlage, wurden wir in unser "Zimmer" geführt. Eines von 8 Bungalows der Sonderklasse.
Wir konnten uns vor Lachen kaum noch halten und wussten schon da, dass wir alles richtig gemacht haben...
Wir hatten ein riesen Bett, eine große Sitzgelegenheit, ein riesen Bad mit einer Doppeldusche, einer Badewanne und außen einen kleinen Pool, sowie eine Außendusche.
Ach herrlich!
Andrea und ich hatten das Gefühl zu träumen und gerieten ganz schön in Stress, jede Schlaf- und Relaxingstation zu nutzen!
1 Stunde später gab es dann Essen. Mit Blick auf ein paar Elefanten, haben wir unser Lachsfilet und zahlreichen Beilagen genossen und sind dann wieder in unser Häuslein gegangen, denn bis zum Kaffee und Kuchen-Treff waren es nur noch 1,5 Stunden....
Schwupps-die-Wupps Bikini an und ab in den super kalten Whirlpool! Danach noch ein kleines Nätzchen draußen und schon waren wir wieder im Speisehäuschen.
Um 16.30 Uhr trafen wir uns dann mit 5 Amerikanern und unseren 2 Rangern, um durch den Park zu fahren. Etliche Impalas und Kleinviehern wie den Vögeln haben wir endlich das Highlight der ganzen Safaritour erblickt. Einen Leoparden auf einem kahlen Baum. Ganz gechillt...
Wir fuhren recht nah ran und konnten viel Fotos machen. 1 Stunde verfolgten wir das Mitglied der 'Big Five'. Auf der 3- stündigen Tour haben wir auch einen Elefanten gesehen, was uns auf 2 der Big Five brachte. Ein kleiner Zwischenstopp mit Getränken und kleinen Snacks stärkte uns dann wieder für die Fahrt Richtung Speisehäuschen in unserer Lodge.
Dort angekommen hatten wir 15 Minuten Zeit bevor wir zu einem super tollen Abend abgeholt wurden... Ein kleiner abgetrennter Teil unserer Anlage. Hier wartete ein Lagerfeuer, sowie ein großes Buffet auf uns. Die anderen Bewohner der Lodge, sowie die Angestellten waren ebenfalls anzutreffen.
Andrea und ich haben schnell Anschluss gefunden und hatten viel Spaß mit den Amerikanern, den Rangern und 2 Deutschen der anderen Safari-Gruppe. Wir gesellten uns an ihren Tisch, da sich unsere Gruppe als komplette Langweiler herausstellte. Eine reifere Dame aus Phoenix war hier die Hauptattraktion:-) Sie hatte viel Spaß, was ihrem 33 Jahre alten Sohn etwas unangenehm war. Als die Lodgeangestellten mit Trommel eingetrudelt kamen und sangen, dauerte es nicht lange und sie gesellte sich dazu und animierte uns zum Mitmachen.
Nach einigen schönen Stunden mit der Gruppe ging es dann um 23 Uhr Richtung Bett, da wir am nächsten Morgen um 5 wieder auf den Beinen sein mussten.

Sonntag:
Um 5.30 ging es los. Besonders uns Mädels war sehr daran gelegen einen Büffel und Löwen zu sehen. Der Ranger strengte sich sehr an und nach etwa 1 Stunde sahen wir dann direkt vor unserer eine Giraffe. Ich wusste bis dato nicht, dass sie wirklich nicht sooo schöne Gesichter haben, dafür aber ein wunderschönes Fell.
Dann ging es weiter und wir sahen den 3. der Big 5, nämlich einen Büffel. Zwar nur von Weitem, aber das reicht auch vollkommen. Das weiß ich nachdem mir meine Chefin davon berichtete, wie sehr sie stinken!
Als unser Ranger Ryan eine Durchsage bekam, dass auf einem Platz etliche Löwen liegen, sind wir schnurstracks (??? wie auch immer das geschrieben wird) hingefahren. Und da waren sie, 3 Weibchen und ihre "Kleinen". Ganz ruhig lagen sie da und es war ihnen relativ egal ob wir sie beaobachten oder nicht. Wir waren ganz beeindruckt und auch unsere Mitreisenden die in erster Linie für die komischen Vögel da waren, fanden diese Herde überwältigend.
Nun gut, schreiben kann man da viel, man muss es selbst gesehen haben... echt!
Um 9 waren wir dann wieder in der Lodge, hatten ein super Frühstück mit allem drum und dran. Bekamen einen Brief, auf dem die Kontaktdaten eines Amerikaners standen und dann ging es hurrtig wieder in unser Haus, damit wir nochmal schnell für 1 Stunde relaxen konnten.
Um 11 Uhr sind wir dann gefahren. Unser BUTLER Chris war sehr traurig, denn auch er hatte viel Spaß. Auch wir fuhren nur ungern, doch 130€ p.P. für die 2. Nacht hatten wir einfach nicht mehr übrig:-)
So ging es dann über den Blyderiver Canyon und kleineren Städtchen nach Johannesburg.

Auf unserer kleinen Tour dann, wurden wir auf Grund einer kleinen Geschwindigkeitsüberschreitung von der Polizei angehalten...
Als der nette Herr mich gebeten hatte mit meinem Führerschein auf die andere Straßenseite zu kommen, überlegten Andrea und ich schon nach möglichen Ausreden für dieses Vergehen.. Uns fiel nichts tolles ein und so sagten wir dass wir das Schild nicht sahen. Wirklich einfallsreich:-D

Naja als der Polizist das Protokoll ausfüllen wollte und hörte dass ich nur noch ein paar Wochen hier bin, sagte er dass das nicht ginge und ich die 700R (70€) sofort zu bezahlen hätte. Ich konnte es nicht fassen, denn soviel Geld schleppt hier selten jemand mit sich rum. Ich hatte noch süße 70R bei mir. Ich sagte dass ich es nicht hätte und er wurde ernster und meinte dann müsse ich einen Tag in den Knast. Was hier auch tatsächlich passieren kann. Andrea solle dann in der Zeit das Geld auftreiben. Normalerweise handelt man mit den Polizisten einen Deal aus, aber ich hatte ja noch nicht einmal dafür Geld und Andrea hatte auch nichts weiter mit.
Ich entschuldigte mich 1000 Mal und plötzlich fragte er mich ob ich einen Freund hätte und verheiratet sei. Er war ganz glücklich als ich einfach mal nein sagte... und sagte ich solle ihm meine Nummer geben denn dann würden wir heiraten, denn schließlich sei er der Erste der nun gefragt hätte, wenn sich doch sonst keiner für mich interessiere...
Nun gut, Andrea hat dann ihre Nummer hergegeben, der Herr war glücklich und wir durften fahren! Nächste Woche ist es dann soweit: Joe und Linda heiraten!
Nicht aus Liebe, aber wegen des Geldes. Das kommt ja häufig mal vor.
Das war unser Erlebnis... nach einigen Stunden waren wir um 20 Uhr daheim





Freitag, 11. Januar 2008

3. und damit letzter Akt über Dezember


Nachdem sich mein Vater nun ich möchte sagen, fast beschwert hat, dass ich nichts über Kapstadt zu berichten weiß, möchte ich diesen Vorwurf von mir weisen und damit nun zum 3. Teil meines Dezemberberichtes kommen!
Wie die Meisten wissen, verbrachte ich meinen Jahresurlaub in Kapstadt. Ich startete am 21.12. von Joburg aus. Danke an dieser Stelle an Andrea, die mich mitten in der Nacht zum Flughafen gefahren hat!!!!
Nachdem ich 2 Stunden vor meinen Eltern (die aus Namibia kamen) in Kapstadt angekommen bin, konnte ich schon die ersten Augenkontakte zu attraktiven südafrikanischen Surferboys knüpfen;-)
Dabei blieb es dann freilich auch!
Als meine Eltern dann auch endlich ankamen, fuhren wir mit unserem gemieteten 4x4 zu unserem Gästehaus nach Simons Town. Eine etwa 40minütige Fahrt, die wir an diesem Tag nicht nur einmal fahren sollten...

Im Albatros angekommen, konnte ich mich davon überzeugen, dass die Homepagebilder nicht übertrieben waren und der Ausblick einfach phänomenal war!!! http://www.africaninvitation.com/1014.htm

Nach kurzen Momenten des Ausruhens ging es dann aber auch schon wieder los, um das Auto zu tauschen und mal nachzuschauen, wann Fabian, dessen Flug in Frankfurt um einen Tag verschoben wurde, endlich in Kapstadt ankommen sollte. Danach zeigten mir meine Eltern dann ein paar nette Ecken Kapstadts und so war ich hellauf begeistert!

Fast paradiesisch der Ausblick am Chapmans Peak. (Danke an Google für die Bilder, denn 1.hat mein Bruder meine Kameraspeicherkarte und damit die Bilder und 2. bekommt man es selbst meistens eh nicht so hin)
Dieser Ausblick sollte eine beinahe tägliche Hauptattraktion unseres Urlaubes sein, da der Chapmans drive wohl die beliebteste Strecke meines Vaters ist.

Als mein Bruder 1,5 Tage später als erwartet (noch eine weitere Übernachtung in Joburg) ankam, konnten wir dann auch endlich etwas zu viert unternehmen und ich war überglücklich auch ihn wiederzusehen!
An dieser Stelle fällt mir auf, dass ich garnicht zu sehr ins Detail mit allen Dingen gehen möchte,
denn es war ein Familienurlaub und sicherlich nur für die Familie so interessant und spannend.
Naja, kurz berichten möchte ich dennoch.:-)

Häufig aufgehalten haben wir uns auch an der Waterfront . Hier kann man super Essen gehen und na was auch sonst: Shoppen. Eine große Leidenschaft, zumindest 3er Füllenbach-Mitglieder!

Hier fand dann auch unser gemeinsames Sushi-Essen statt! Soviele Schälchen, wie wir sie vor uns stehen hatten, hat vermutlich noch kaum eine Familie verputzt!!! Hut ab!
Natürlich, wie sollte es anders sein, haben wir uns das Kap angesehen.. Es ist schon lustig, dass man in Deutschland so viel darüber spricht und es im Endeffekt ein kleines Schildchen ist und zu dem Zeitpunkt als wir dort waren, sich wenige Leute aufhielten.
Schön war es trotzdem!!!
Man muss gestehen eine wirklich weihnachtliche Stimmung kam nicht auf, denn wir waren
1. alle darauf fokussiert braun zu werden
2. war es super heiß und
3. gab es dieses Jahr keine Geschenke.

Somit beschlossen wir an Heiligabend den Tag über rumzufahren und abends schön essen zu gehen.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Tafelberges. Auch wenn ein Teil unserer Familie nicht soooo sportlich ist, (und damit meine ich mich selbst) haben wir es alle 4 geschafft den Berg hoch UND runter zu laufen. Immer im Hinterkopf, dass es da für schlappe 12 Euro auch eine Bahn rauf geben würde.... Doch einmal oben angekommen ist das auch schnell wieder vergessen! Man ist einfach zu stolz auf sich!

Die folgenden 3 Tage wurden meine Mutter und ich jedoch von höllischen Oberschenkelschmerzen heimgesucht:-) Laufen sah da komisch aus!
Naja, sonst lagen wir viel am Strand, haben uns alle Ecken der Lieblingsstadt meines Papas angeschaut, eine Tour durch die Weinberge Franshhoeks, Stellenboschs und CO gemacht, sowie einige Spaziergänge durch die City (unter anderem Green Market, der eher unspektakulär war). Wir haben es genossen.
Zeichen dafür dass die Stadt nicht soooo groß ist, bzw. man sich immer an den gleichen Stellen aufhält war, dass ich Leute auf der Straße kannte. So trafen Fabi und ich einen GZSZ-Schauspieler und 2 Praktikanten aus Joburg, mit ihren Freundinnen!

Hm..dann sagten meine Eltern am 27.12. auf Wiedersehen und flogen gen München! Was uns wohl alle traurig stimmte. (Tränen lügen nicht!)


Naja und somit waren mein Bruder und ich auf uns allein gestellt. Das erste Mal Silvester nicht bei Oma! Das sollte mal was anderes sein, ABER sicherlich auch das letzte Mal denn daheim ists doch am Schönsten!:-D

Fabian und ich wohnte für die kommenden 6 Tage in einem eher bescheidenen Backpacker... Auch das sollte für uns das letzte Mal gewesen sein;-)
Wenigstens zentral gelegen, wohnte auch Andrea ab dem 30. in unserem sehr kleinen Zimmer. Eng auf eng verstanden wir uns aber sehr gut.

Nun aber zum 28.12.: Ein wirklich toller Tag. Fabian und Linda auf der Suche nach einem Auto!!! Wirklich super. Wir wussten nicht wo Avis ist, also sind wir zur nächst gelegenen Tankstelle. Hier wurde ich dann in das Büro des Chefs geführt. Michael hat sich hervorragend gekümmert und etwa 30 min rumtelefoniert um mir zu sagen, dass in ganz Kapstadt alle Autos ausgebucht sind! Wow... naja er versuchte es weiter und kam dann auf die Idee seinen Tankstellennachbarn zu fragen. Dieser verkauft Autos, sollte aber mal ne Ausnahme machen und sie als rental Cars vermachen.. Auch dieser Herr war sehr nett und wir haben eine weitere halbe Stunde in seinem Büro verbracht. Auch er musste passen, telefonierte aber auch, um eines aufzutreiben!

Dann hinterließen Fabi und ich unsere Nummer und machten uns zu Fuß auf den Weg durch Kapstadt! Auch mal wieder was Neues, da ich das ja in Joburg nicht machen kann. Bis zur Waterfront waren es 3 km und diese Strecke prägten wir uns gut ein!!!

Irgendwann fiel uns ein dass wir ins Tourismusbüro gehen könnten. Eine super Einrichtung. Hier fragten wir auch nach einem Auto. Dass der nette Herr uns nicht bitterlich ausgelacht hat war aber auch echt schon alles. Er verkniff es sich und telefonierte rum! Unterdessen schauen Fabian und ich nach Broschüren über "KAPSTADT ZU FUß ERKUNDEN"

Jap jap jap!!!
GLÜCKLICHERWEISE fand der nette Herr nach 1 Stunde ein Auto für uns. Einen süßen Polo! Recht teuer, aber nun gut! Als ich unterschrieb, rief, wie sollte es anders sein, Michael an um mir ein spitzen Angebot zu unterbreiten.... Ein tolles Auto für 15 Euro am Tag!! Ich musste ablehnen...

An dieser kleinen Geschichte sehen wir, wie freundlich die Einwohner sind!!!!
Als wir am 29. unser Auto bekamen haben Fabi und ich alle tollen Strände besucht!! Damit er braun wird!

Silvester: Wir (Fabian, Andrea und ich) trafen uns mit ein paar Praktikanten aus Joburg und wollten dann auf der Long Street Silvester feiern. Hier allerdings sagte uns weder eine Party, noch das Publikum zu und so machten wir uns mit 7 Mann im Corsa auf den Weg nach Camps Bay. Hier waren fast alle Partys ausgebucht, aber wir hatten Glück und konnten in eine Bar gehen.

Wir haben einen schönen Ausblick auf den Strand und das Meer gehabt. Wie Camps Bay nun mal so ist, war es nicht soooooooo billig..
Der Übergang ins neue Jahr war recht schnell vollzogen... Countdown von 5 runter und zack Happy new year und weiter trinken.. Es interessiert die Leute nicht so und Feuerwerk gabs auch nicht... auch egal!!! Wir fuhren dann wieder zur Long Street und "feierten" dort in einem Pub.
Um etwa 6 Uhr waren wir dann daheim.
Fix und foxi am nächsten Tag, haben wir nicht viel gemacht. Strand, Shoppen und Essen standen auf dem Programm.
02.01.: Fabi und ich fuhren Andrea am Morgen zum Flughafen und hielten uns dann in einer Mall auf, weil das Wetter einmal in diesem Urlaub schlecht war.

Nachdem wir dann auch alle Geschenke für daheim beisammen hatten, machten auch wir uns auf zu unseren Flugzeugen...
Wir saßen, schwiegen und bereiteten uns auf unseren Abschied vor....
Auch hier wieder tränenreich... aber hey, in 6 Wochen bin ich wieder da!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Fazit: Ich kann meinen Vater verstehen dass er sich dort niederlassen will. Kapstadt ist eine Traumstadt und wir hatten jede Menge Spaß!!!! Einer der schönsten Urlaube bisher!!! Danke:-D
Beim nächsten Mal berichte ich von meinen neuen Erlebnissen im Januar. Da ich aber gerade krank bin, dauert das noch etwas!!!
Morgen machen Andrea und ich erstmal unseren Beauty-Auskurier-Tag!!!!

Byebye
Hier noch ein Bild von Papa und mir, Hout Bay und der super schönen Uni


Montag, 7. Januar 2008

2.Akt

Da sich nun ja auch meine Familie gerne mal an den Rechner setzt um zu sehen was die Kleine so treibt, wollte ich euch auch einen schönen Urlaub mit Andrea, Jan und Steffen in Kosi Bay, Mozambique und Swaziland nicht vorenthalten.
Am 14.12. fuhren wir also los in unserer langersehnten, wohl verdienten Urlaub nach Kosi Bay. Auch die hammer-harte Malarone-Pille am Morgen sollte mir die Laune nicht verderben und so ging es dann, nachdem Jan das Arbeitstier Überstunden geschoben hatte so gegen 17 Uhr los. Viele Stunden und 1000de Schlaglöcher später erreichten wir dann unseren Backpacker in Kosi Bay. Es war ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber dennoch eine recht nette Bleibe.

Nachdem wir am ersten Tag versuchten allein mit meinem süßen Polo zum Strand zu fahren um die 150R pro Person zu sparen, mussten wir schnell feststellen dass das keine gute Idee ist und wir dann lieber das Alkoholgeld für diesen Trip ausgeben...
So fuhr uns dann der Backpackerbesitzer Mike zum Strand, und schwupps fühlten wir uns wie im Paradies. Weite, menschenleere, saubere Strände und klares, super warmes Wasser. So wie man es aus Filmen oder Zeitschriften kennt. Einen ganzen Tag verbrachten wir dort und auch der 2. stand ganz im Zeichen des Kosi Bay Strandes.
3. Tag Mozambique. Da Mozambique keine vernünftigen Straßen hat, musste wir auch hier zusammen mit Mike und seinem 4x4 fahren. 175R kostete uns ein Einreiseberechtigung, doch das bedeutet auch ein schönes Bild im Reisepass und war es damit wert:-)
Auch hier gibt es unglaublich tolle Strände und die Leute scheinen alle sehr gastfreundlich zu sein. Wir kurvten also ein wenig herum bevor wir uns dann wieder an den Strand setzten.
Einzig und allein die Kinder an den Straßen die nur darauf warten dass der Tag rumgeht betrübten unsere Gemüter.
Nachdem wir dann am Nachmittag unser Fischfilet aßen ging es wieder zurück zum Backpacker. Zusammen mit 2 Holländerinnen, die das Klischée bestätigten dass Deutsche mit Holländern nicht soooo toll klarkommen, weil sie es aber auch einfach nicht wollten...
Letzter Tag: Es ging los, wir hauten früh ab um noch über die Grenze Swazilands zu kommen. einzig und allein um auch hier einen Stempel abzubekommen... Bescheuert aber wahr. Nachdem wir zunächst befürchtet hatten nur Hügel und Minidörfer zu sehen, waren wir dann ganz begeistert als wir in die Hauptstadt kamen. Eine ganz normale Großstadt, die zwar einige Baustellen hat, aber anhand deren man vermuten kann, dass das Land unter seinem König im Kommen ist!
Nach Etwa 10 Stunden Fahrt waren wir dann alle braun-rot gebrannt und glücklich zu Hause und konnten unsere Eindrücke verarbeiten!